Hannover. In diesem Jahr feiert das Gebäude des Café am Kröpcke sein 50-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das bewusst nicht als Rückblick verstanden wird. „Am Kröpcke haben wir schon immer die Zukunft gestaltet“, sagt Dietmar Althof, Vorsitzender des Beirats der Betriebsgesellschaft.
Die Menschen essen, arbeiten, leben und konsumieren heute anders als noch vor wenigen Jahren. Innenstädte stehen deshalb vor der Aufgabe, sich stetig weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen und relevant zu bleiben. „Die Kröpcke-Uhr und das Gebäude sind das Herz Hannovers. Wir tragen Verantwortung für das Zentrum der Innenstadt – und dürfen keinesfalls verstaubt oder altmodisch wirken“, so Althof weiter. Die Attraktivität der City zu stärken und den Kröpcke-Platz lebendig, vielseitig und zukunftsfähig zu gestalten, sei seit jeher Leitmotiv der Unternehmer hinter dem Café Kröpcke.
Passend zum Jubiläum richtet sich der Blick daher konsequent nach vorn. Veränderte Kunden- und Einkaufsgewohnheiten, steigende Anforderungen an Energieeffizienz sowie der Anspruch an zeitgemäße Arbeitswelten machen eine schrittweise, grundlegende Modernisierung des Gebäudes notwendig.
Am Kröpcke wurde schon immer die Zukunft von Hannover gestaltet; es ist das Herz der Stadt.
Dietmar Althof
Vorsitzender Beirat Café am Kröpcke
Wir werden das Gebäude Zug um Zug weiterentwickeln – energetisch, architektonisch und funktional.
Thorsten Kröger
Geschäftsführer Café am Kröpcke
„Wir wollen und wir werden mit dem Café am Kröpcke weiterhin ein wichtiger Teil Hannovers bleiben“, betont Thorsten Kröger, Geschäftsführer der Café am Kröpcke Betriebsgesellschaft (CaK). „Das bedeutet, das Gebäude Zug um Zug weiterzuentwickeln – energetisch, architektonisch und funktional.“
Dabei bleibt eines auch während des Umbaus unverändert: „Am Kröpcke wird jede Passantin und jeder Passant jederzeit einen guten Kaffee und idealerweise ein hochwertiges Brot bekommen können – unabhängig davon, in welcher Phase der Sanierung wir uns befinden“, so Kröger.
Die Planungen und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Abstimmungen mit der Stadt Hannover verlaufen konstruktiv, mit den Mietern wurde in den vergangenen Monaten partnerschaftlich über die anstehenden Maßnahmen und die zukünftige Entwicklung gesprochen. Der Start des ersten Bauabschnitts ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen.

Die Transformation der Innenstädte ist eine zentrale stadtentwicklungspolitische Aufgabe unserer Zeit. Es geht darum, gewachsene Identität zu bewahren und zugleich neue Nutzungs- und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen, die den veränderten Anforderungen von Gesellschaft, Wirtschaft und Urbanität gerecht werden.
Dass das Café am Kröpcke als traditionsreiche Institution im Herzen Hannovers diesen Wandel aktiv mitgestaltet und sich nach 150 Jahren weiterhin innovativ und zukunftsorientiert positioniert, ist aus stadtentwicklungspolitischer Sicht ausdrücklich zu begrüßen. Solche Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt und verdienen Unterstützung.
Thomas Vielhaber
Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover

Der Fortschritt einer Stadt zeigt sich auch an der Qualität ihrer zentralen Immobilienprojekte. Hannover profitiert dort besonders, wo lokale Eigentümer Verantwortung übernehmen, langfristig investieren und ikonische Standorte zukunftsfähig weiterentwickeln.
Die Weiterentwicklung der Institution Café Kröpcke steht exemplarisch für eine moderne, verantwortungsvolle Immobilienwirtschaft im Herzen der Stadt. Sie verbindet wirtschaftliche Solidität mit städtebaulicher Qualität und ist ein wichtiger Impuls für die Attraktivität der Innenstadt Hannovers.
Dr. Oliver Kiaman
Vorstandsvorsitzender Haus & Grund Hannover
Aus vielen richtigen Teilen entsteht ein glaubwürdiges Ganzes – zugänglich, verständlich und nutzbar für alle.
Fabian Seeberger & Philipp Walenta
Seeberger Walenta Architekten BDA

Als hannoversches Familienunternehmen sind wir seit 105 Jahren am Kröpcke mitten in Hannover verwurzelt. Trüffel Güse lebt von Beständigkeit, Verantwortung und der Bereitschaft, sich mit der Zeit weiterzuentwickeln – ohne die eigenen Werte aufzugeben.
Dass wir diesen Weg auch in Zukunft hier gehen können, verdanken wir Vermietern, die langfristig denken und Raum für Innovation schaffen. So bleibt Tradition lebendig – mitten in Hannover.
Sabine Güse-Henschel
Inhaberin Trüffel Güse

Die Qualität einer Innenstadt entscheidet sich an der Verbindung von Architektur, Stadtraum und Nutzung.
Projekte wie die Weiterentwicklung des Café am Kröpcke zeigen, dass verantwortungsvolle Eigentümerschaft und architektonischer Anspruch zur nachhaltigen Stärkung zentraler Orte beitragen.
Prof. Tatjana Sabljo
Vorsitzende BDA Niedersachsen
Ein zentraler Baustein der Zukunft steht bereits fest: enercity bleibt langfristig am Kröpcke präsent. Das Energieunternehmen mit Sitz in Hannover betreibt am Kröpcke mit dem „enercity KundenCenter“ seine zentrale Anlaufstelle für Kund:innen mitten in der City.
„Das Kundencenter von enercity wird während der gesamten Bauphase am Kröpcke präsent sein. Wir konnten eine sehr gute Interimslösung direkt im Objekt realisieren“, erklärt Kröger.
Neben Kontinuität bringt die Zukunft am Kröpcke auch Veränderungen. Das Restaurant Mövenpick, das mittlerweile zur Lagardère-Gruppe gehört, wird seinen 2027 auslaufenden Mietvertrag nicht verlängern. Damit endet eine fast 50-jährige gastronomische Erfolgsgeschichte in Hannover.
„Wir sind Mövenpick sehr dankbar für die hervorragende Zusammenarbeit in all den Jahrzehnten. Deshalb empfinde ich natürlich Wehmut – aber es ist ebenso eine Chance, auch diesen Gebäudeteil vollständig zu sanieren und neue, spannende Gastronomiekonzepte ins Herz der Innenstadt zu bringen“, so Kröger. Die konkrete Ausgestaltung werden wir in den kommenden Monaten entwickeln. Klar sei jedoch: Das Café Kröpcke wird seinen Nimbus und identitätsstiftenden Charakter als eines der Wahrzeichen der Landeshauptstadt bewahren.
Auch Dietmar Althof blickt zuversichtlich auf den bevorstehenden Wandel: „Nach 50 Jahren Mövenpick Café Kröpcke an der gastronomischen Neuaufstellung dieses besonderen Ortes mitzuwirken, erfüllt mich mit großer Freude. Wir werden eine sehr positive Entwicklung erleben und ein neues Highlight für Hannover schaffen.“
Am Kröpcke werde eben auch in Zukunft eines gelten: Hier wird Zukunft gestaltet.
Beginn Planungsphase mit Erhebung und Digitalisierung des Gebäudebestandes des Café am Kröpcke und erste Gespräche mit den jetzigen Mietern
Es kristallisiert sich heraus, dass enerctiy langfristig am Objekt bleiben wird.
Konkretisierung der Pläne und Zielabgleich: Es scheint die Möglichkeit zu geben, dass enercity auch während der Umbauzeit stets für seine Kunden geöffnet sein wird.
Parallel finden konzeptionelle Planungen für das Gesamtobjekt “Café am Kröpcke” statt.
Finale Klärungen und Vertragsschluss mit enercity.
Einstieg in die konkreten Entwurfsplanungen mit dem Mieter enercity. Fortführung der Gespräche mit sämtlichen Bestandsmietern.
Bauliche Vorbereitung der Interimslösung für enercity.
Das enercity Kundencenter zieht übergangsweise aus dem “EXPO Café-Gebäude” in die Georgstraße 35, damit das EXPO Café umfassend modernisiert werden kann.
Die Geschäftsflächen, die enercity übergangsweise nutzen wird, sind zu diesem Zeitpunkt verfügbar. Das ist möglich, weil die dort aktuell ansässigen Geschäfte durch die frühe Einbeziehung andere attraktive Standorte in der Hannoverschen Innenstadt finden konnten. Die Flächen von Mövenpick und Jim Block werden hiervon nicht berührt.
Fertigstellung des modernisierten enercity Kundencenters und Rückumzug in die Räumlichkeiten Ständehausstraße 6.
Start der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im “Ur-Café am Kröpcke”.
Zu diesem Zeitpunkt werden alle Geschäfte den flachen Gebäudeteil zeitweise verlassen, da eine nachhaltige und ganzheitliche Sanierung unter modernen energetischen Aspekten und zukunftsfähigen Nutzflächen durchgeführt werden wird.
Im Januar 2026 haben wir darüber informiert, dass das Café am Kröpcke in den nächsten Monaten und Jahren stark weiterentwickelt wird. Nachfolgend möchten wir die wichtigsten Fragen dazu beantworten:
Warum wird das Gebäude saniert und modernisiert?
Das Gebäude ist rund 50 Jahre alt. Nach etwa 18.000 Tagen intensiver Nutzung entsprechen technische Anlagen, Energieeffizienz und Teile der Gebäudehülle nicht mehr heutigen Anforderungen.
Eine umfassende Sanierung stellt die langfristige Nutzbarkeit sicher, schont Ressourcen und ist ökologisch wie städtebaulich sinnvoller als ein Abriss mit anschließendem Neubau.
Ziel ist es, die Qualität, Aufenthaltsfreude und Bedeutung dieses besonderen Ortes auch für die kommenden Jahrzehnte zu erhalten. Der gewachsene Charakter und der besondere Nimbus des „Café am Kröpcke“ sollen bewahrt und zugleich zeitgemäß weiterentwickelt werden.
Was ist das Ziel des Projekts?
Ziel ist es, eines der prägenden Gebäude der hannoverschen Innenstadt zukunftsfähig zu machen und einen positiven Beitrag zum Stadtbild der Fußgängerzone zu leisten.
Dazu werden unter anderem Heizung, Lüftung, Kälte- und Elektroanlagen vollständig erneuert. Gleichzeitig wird die Gebäudehülle energetisch verbessert. Auf diese Weise können in den kommenden Jahrzehnten erhebliche Mengen Energie eingespart werden. Perspektivisch soll ein Effizienzhaus-Standard für weite Teile des Gebäudes erreicht werden.
Warum wird auch die äußere Gestaltung weiterentwickelt?
Die technischen und energetischen Maßnahmen im Inneren sowie bauphysikalische Verbesserungen an Fassade, Fenstern und Dach machen auch Anpassungen an der äußeren Erscheinung erforderlich.
Zugleich wird die Sanierung genutzt, um das Gebäude besser in den heutigen Stadtraum einzubinden – etwa hinsichtlich Zugänglichkeit, Orientierung und der Qualität angrenzender Freiflächen.
Die Gestaltung wird behutsam weiterentwickelt: Identität und Charakter des Gebäudes bleiben erhalten, während der Auftritt zeitgemäß erneuert und der öffentliche Raum aufgewertet wird.
Wann beginnen die Bauarbeiten?
Der Start der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Den Auftakt bildet die Entkernung des bisherigen enercity-Kundencenters.
Ein regelmäßig aktualisierter Zeitstrahl informiert Sie über den jeweiligen Stand.
Wie lange dauern die Arbeiten?
Die Gesamtmaßnahme erstreckt sich über mehrere Bauabschnitte und kann bis zu drei Jahre dauern. Über wichtige Meilensteine und mögliche Anpassungen im Ablauf wird fortlaufend informiert.
Wird es zu Lärm oder Staub kommen?
Ja, einzelne Bauphasen – etwa Rückbau-, Dach- oder Fassadenarbeiten – sind zeitweise mit Lärm und Staub verbunden. Diese Arbeiten werden professionell organisiert, möglichst gebündelt durchgeführt und frühzeitig angekündigt, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Bleiben Gehwege und Geschäfte erreichbar?
Ja. Die Erreichbarkeit der umliegenden Geschäfte sowie der Fußwege wird jederzeit gewährleistet. Temporäre Änderungen werden klar ausgeschildert.
Wird die Sicht auf Schaufenster eingeschränkt?
Grundsätzlich ist dies nicht der Fall. Zeitweise kann es jedoch insbesondere in der Rathenaustraße zu Einschränkungen kommen. Die Baustellengestaltung berücksichtigt Sichtachsen und Aufenthaltsqualität so weit wie möglich.
Wie wird das Gebäude nach der Sanierung aussehen?
Die konkrete Ausgestaltung ergibt sich aus der weiteren Planung mit Architekten, Fachplanern und Nutzern. Der grundlegende Charakter, die Proportionen und die Anmutung des Gebäudes bleiben erhalten.
Nach Abschluss der Maßnahmen wird das Gebäude insgesamt offener, frischer und zeitgemäßer wirken.
Wer entscheidet über die Gestaltung?
Die Planung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team in enger Abstimmung mit den Nutzern und der Landeshauptstadt Hannover.
Sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, werden Visualisierungen öffentlich vorgestellt.
Wie fügt sich das Projekt in die Innenstadtentwicklung ein?
Die Sanierung eines bestehenden Gebäudes unterstützt einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und trägt durch sinkenden Energieverbrauch zu den Klimazielen bei.
Die Weiterentwicklung des Café am Kröpcke an zentraler Stelle stärkt die Lebendigkeit, Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Innenstadt.
Gab und gibt es Abstimmungen mit der Stadt?
Ja. Die Café am Kröpcke Betriebsgesellschaft steht seit jeher in engem, kontinuierlichem Austausch mit den zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Hannover. Ideen, Anforderungen und Impulse werden partnerschaftlich abgestimmt.
Welche Auswirkungen hat das Projekt auf den Handel?
Kurzfristig kann es zu baubedingten Einschränkungen kommen. Mittel- und langfristig wird die Maßnahme jedoch zu einer deutlichen Aufwertung des Kröpcke und seines Umfeldes beitragen – gemeinsam mit Oper und benachbarter Innenstadt.
Warum Sanierung statt Abriss und Neubau?
Die Weiternutzung des Bestandes ist ökologisch sinnvoll. Sie spart Ressourcen und reduziert den Verbrauch sogenannter grauer Energie.
Beim Bau des Café am Kröpcke wurden seinerzeit unter anderem Holzbinder und Kupferdächer verwendet – Materialien, die auch aus heutiger Sicht langlebig und hochwertig sind.
Wird das Gebäude energetisch verbessert?
Ja. Ziel ist eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz bis hin zum Effizienzhaus-Standard.
Wo erhalte ich aktuelle Informationen?
Aktuelle Informationen finden Sie auf https://cafe-am-kroepcke.de sowie über städtische und lokale Medien.
An wen kann ich mich mit Fragen oder Anregungen wenden?
Bitte nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten auf der Website. Hinweise, Anregungen und konstruktive Kritik sind ausdrücklich willkommen. Während der gesamten Bauzeit werden wir transparent informieren.
Katharina Kroggel
Café am Kröpcke Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Georgstraße 44
30159 Hannover
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